Samstag, 30. April 2016

samedi, le 30 avril 2016

von Kjell und Lennart, Klasse 4c

Der heutige Tag hätte nicht schöner sein können. Nach dem Hin & Her des Wetters gestern zeigte sich heute einzig und allein leuchtend blauer Himmel mit strahlender Sonne. Wie schön, dass heute ein Segeltag für die 4b+4c+4d auf dem Programm stand. Die Zeit zwischen den einzelnen Segelkursen verbrachten alle Klassen damit, die Rallye von Roscoff auszuwerten, noch einmal den Hafen zu besuchen oder am Strand Muscheln zu sammeln.


In den Dünen fanden wir tolle Motive für unser „Bild des Tages“. 




Aber nun zum Segeln: Heute war unser Können schon so weit fortgeschritten, dass der Segellehrer entschieden hat, von unserer Île de Batz bis zum Festland nach Roscoff zu segeln. Da noch Flut war, konnten wir gleich am Strand auf unsere Segelboote steigen und direkt lossegeln. Der Wind blies ziemlich stark, so dass wir oft richtig über die Wellen geschaukelt wurden. Wir mussten unser ganzes Können zeigen. Manchmal war uns ganz schön mulmig zu Mute, aber gleichzeitig fühlten wir uns auch mutig und stark. Wenn der Wind zum Beispiel stark ins Segel blies und man nur ein klein wenig falsch mit dem Ruder gegensteuerte, dann konnte es leicht passieren, dass man von den anderen weggetrieben wurde. Wenn dies doch mal passierte, dann haben es fast alle geschafft, den Kurs allein wieder aufzunehmen. Ganz selten musste das Motorboot mit dem Segellehrer und den Lehrern zu Hilfe kommen.
Heute war der perfekte Tag, um das Segeln mit vollen Zügen zu genießen. Wir spürten Salzluft in der Nase und die frische Brise im Gesicht, bewunderten das Glitzern des Wassers in der Sonne und die kraftvollen Wellen.


 Richtig Spaß hatten wir nochmal zum Schluss, als Frau Hübschmann beim Aussteigen ins Wasser fiel. Wie kleine Entenkinder machten es ihr gleich einige nach.


le déjeuner
entrée: Duo  de Saucisson (Wurstplatte)
plat principal: Moules frites (Miesmuscheln mit Pommes)
dessert: Yaourts Nature sucres (Naturjoghurt mit Zucker)


Lecker...




le diner
entrée: Nems et Salade (Frühlingsrollen an Salat)
plat principal : Porc au Caramel/Riz Cantonnais (karamellisiertes Schweinefleisch mit buntem Reis)
dessert: Far Breton traditionel (Bretonischer Kuchen)

Freitag, 29. April 2016

vendredi, le 29 avril 2016

von Ellora, Elisabeth und Josephin, Klasse 4c


Heute begrüßte uns ein regnerischer und stürmischer Morgen. Unsere Klasse hatte sich schon sehr auf den geplanten 2. Segelkurs gefreut, doch der fiel nun leider ins Wasser. Stattdessen zogen wir mit den Lenkdrachen in die Düne und suchten uns einen Hügel, auf dem der Wind so richtig pustete. Immer drei Kinder bildeten eine Gruppe. Es war gar nicht so einfach, die Drachen in die Luft zu bekommen, weil sich die langen Seile laufend verknoteten oder die Drachen schon beim Starten abstürzten. Aber wenn alles klappte, zogen sie so stark, dass wir uns gegenseitig festhalten mussten, um nicht mit abzuheben. Wir haben uns ausgemacht, wer mit dem Drachen abhebt, muss „Ich heb´ab“ singen. Cora ist ein Stück mit abgehoben und hat den Anfang des Liedes gesungen. Zwischendurch hat sich auch die Sonne immer wieder mal blicken lassen. 
Die Lenkdrachen waren ein toller Ersatz für das ausgefallene Segeln.
  


le déjeuner

entrée: Salade (Tomatensalat mit Mais und Artischockenherzen)
plat principal: Brochette, Chips (Würstchenspieße und Chips)
dessert: Fromage blanc (Quark mit Früchten)

Nach dem Mittagessen sind wir (Klassen 4b+4c) mit der Navette nach Roscoff übergesetzt. Da die Regenschauer inzwischen zum Dauerregen geworden waren, mussten wir die geplante Rallye abkürzen. Gemeinsam durchquerten wir die alte Korsarenstadt und entdeckten wichtige Gebäude: la poste, la pharmacie, l’église et la maison de Kouign amann. Wir besichtigten die Kirche und Frau Hübschmann erzählte uns, warum am Kirchturm Kanonen aus Granit herausragen. Diese sollten früher die Seeräuber einschüchtern. Dann gab es endlich die bretonische Spezialität – den Kouign amann, einen köstlichen Kuchen, der wie ein Croissant mit karamellisiertem Zucker schmeckt. Anschließend durften wir auf der kleinen Ladenstraße unser Taschengeld für Souvenirs ausgeben.

 

Die 4a und 4d haben den Tag damit verbracht, am Strand zu spielen oder Landschaftsbilder mit Naturmaterialien zu legen, zu segeln, selbst gebaute Drachen wahlweise fliegen zu lassen oder deren Schnuren zu einem Knäuel zu verheddern. 

 


 

le diner

 

Zum Abendessen gab es noch ein richtiges Highlight für uns. Alle Kinder schauten mit großen Augen auf die Servierteller. Da lagen stapelweise herzhafte Crêpes mit Schinken und Käsefüllung.  Das war schon mal super lecker, aber das Dessert sollte dies noch überbieten. Unser Koch Jean Christoph schickte weitere Crêpekünste zu uns an die Tische. Diesmal süß. Jeder konnte sich seine eigenen Crêpes selbst kreieren und dekorieren. Dafür gab es eine riesige Sprühdose süße Schlagsahne und ein kleines Silbertablett mit einem vom Koch höchstpersönlich zubereiteten Dreierlei von Zucker, Caramelcreme und Zartbitterschokoladenschmaus. Ooooooohhhhhhh mmmhhhhhh, das war lecker!

Für Herrn Herker gab es zu seinem Geburtstag noch einen extra hübsch angerichteten Crepe, zusammen mit Kerzen und einem Geburtstagslied!

Nach dem Crêpefest geht die Party jetzt gleich weiter… Herr Herker lädt ein zu „La Boum“! Zum Glück haben wir morgen einen ruhigen Inseltag vor uns und können ausschlafen. 
Bonne nuit!


 

Donnerstag, 28. April 2016

jeudi, le 28 avril 2016


von Darja und Kayce, Klasse 4b

Heute haben wir französischen Besuch erwartet. 28 Kinder der 3./4. Klasse der Ecole Elémentaire « Tanguy Prigent » aus Santec Bourg haben sich auf den Weg zu uns auf die Insel gemacht. Kurz nach 9.30 Uhr hat Max aus der 4c in der Ferne den Mast der Navette entdeckt, die mit unseren Gästen auf dem Weg von Roscoff zum Hafen der Île de Batz unterwegs war und an unserem Inselstück vorbei fuhr. Daraufhin sind wir sofort an den Strand gerannt und haben ihnen mit unseren Caps zugewunken. Aus der Ferne sah es bestimmt lustig aus, die weißen und orangenen Punkte in der Luft zu sehen. Sie haben auch gleich zurückgewunken. Als sie bei uns im Centre ankamen, sind wir nicht gleich aufeinander zugestürmt, sondern haben uns erst einmal von weitem angeschaut. Wir haben gewartet, bis die Lehrer uns ein Signal gegeben haben, ins Zelt zu gehen, wo wir uns bei verschiedenen Spielen kennenlernen konnten. Zum Beispiel hat Frau Hübschmann auf Französisch einen Buchstaben gesagt, und alle, deren Vorname mit diesem Buchstaben beginnt, sprangen in die Luft und riefen laut ihren Namen. Danach war es soweit, dass wir den französischen Schülern die tollen Tänze, die wir eingeübt haben, vortanzen konnten. Es dauerte gar nicht lange, bis sie alle mittanzten. Zur Stärkung gab es danach ein Picknick auf der Wiese, gemeinsam mit den jungen Franzosen, die nun schon kleine Freunde waren.




Nun wollten wir unbedingt noch Herrn Herkers Lieblingsspiel spielen. Es ist so ähnlich wie Handball, aber wenn man den Ball hat, darf man sich nicht von der Stelle bewegen und muss den Ball aus dem Stehen weitergeben. Ziel ist es dabei, den Ball ins Tor zu legen, nicht zu schießen. Wir haben mit 8 gemischten Mannschaften auf 4 Feldern gespielt. Team 1 und 8 hatten im Finale Gleichstand, deshalb gab es zwei Sieger. Mittendrin hat Darja für einen kleinen Nachmittagsschlaf „Gute Nacht“ gesagt und wir anderen haben weiter gespielt.
Nach dem Ballspiel wurden noch einmal neue kleine Teams gebildet, denn nun sollten wir Lehrer und Schüler gleichzeitig sein. Wir haben den französischen Kindern den Kanon „Bruder Jacob“ auf deutsch beigebracht und sie ihn uns auf französisch. Zum Schluss sangen wir noch „Astronaut“ von Sido und Andreas Bourani und haben auch noch weiter getanzt.
Dann war es auch schon an der Zeit, unsere neuen Freunde zurück zum Hafen zu begleiten. Auf dem Weg wollten wir ihnen noch möglichst viele deutsche Wörter beibringen. Im Hafen haben wir noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung gemacht. Als die Fähre ablegte, haben wir noch kräftig und so lange wie möglich gewunken. Schade, dass sie nicht länger bei uns bleiben konnten. Auf Wiedersehen, au revoir, kenavo!

le déjeuner
Piquenique

Die Klassen 4a und 4d besuchten heute das Océanopolis und verbrachten dort einen ebenso eindrucksvollen und erlebnisreichen Tag wie die anderen beiden Klassen bereits am Dienstag.



le diner
entrée: mousse de foie (Leberpastete)
plat principal: gratin de pâtes et aux légumes (Nudel-Gemüse-Gratin)
dessert: tarte au citron (Zitronentorte)






Mittwoch, 27. April 2016

mercredi, le 27 avril 2016



Von Rosanna und Martyna, Klasse 4d

Auf uns warteten heute das Meer, der Sand, bunte Segel, flache und hohe Wellen, grauer und blauer Himmel, Wind, Regen und Sonne.
Wir (4d) starteten bei noch kühlen Morgentemperaturen und leichtem Wind. Das sollte auf dem Meer anders werden. Der Wind konnte sich nicht entscheiden, ob er leicht oder stark bläst, dreht oder gar ganz anhält. Als er stark geweht hat, sind wir richtig schnell über das Wasser gesaust.  Da waren auch die Kurven ziemlich herausfordernd, denn wenn man das Segel zu straff gezogen hat, ist man einfach nur geradeaus gesegelt. Wir mussten uns gut konzentrieren und immer mal das Segel lockern, damit wir auf dem richtigen Kurs bleiben. Später wiederum wurde es so windstill, dass uns der Segellehrer mit seinem Motorboot in die richtige Richtung schubsen musste, weil sich unser Boot von selbst gar nicht mehr bewegt hat. Obwohl es unsere erste Segeltour war, konnten wir uns super auf das Hin und Her des Windes einstellen. Am Ende gab es ein dickes Lob von den Segellehrern, eine heiße Dusche und eine leckere, wärmende Schokolade.

 


 
le déjeuner
entrée: Salade Carneval (Bunter Salat)
plat principal: Cervelas, Petit-Pois Carottes (Würstchen mit Käse gefüllt und Speck umwickelt)
dessert: Flan (Vanillepudding mit Sahne)

Von Frida und Thildi, Klasse 4a

Wir (4a+4b) gingen nach dem Mittagessen frisch gestärkt und mit der Vorfreude aufs Segeln im Himmelblau zum Meer. Das Himmelgrau mit Nieselregen hatten wir ja schon am Sonntag erlebt. Die Neoprenanzüge, Regenjacken und Schwimmwesten waren diesmal schnell angezogen und auch die Erklärungen gingen ganz fix, denn wir wussten ja nun schon Bescheid.  Da am Nachmittag Ebbe war, sind wir mit dem Motorboot zu unseren Segelbooten aufs Meer gefahren. Sofort durften wir die Leinen lösen und alleine segeln. Es war einerseits viel entspannter, weil wir nun schon Sicherheit hatten und die Sonne diesmal mit an Bord war. Andererseits war es auch spannender, weil wir uns weniger auf Erklärungen konzentrieren mussten und mehr das türkise Glitzerwasser,  die weiß-grauen Wolken und die Freude beim Überholen der Jungs genießen konnten. Fast zurück an Land, an einer Stelle, an der wir schon stehen konnten, haben wir dem Segellehrer zugerufen „Anhalten! Anhalten! Wir wollen ins Wasser springen“! Zum Glück hat er uns verstanden, obwohl wir deutsch gerufen haben. Er hat angehalten, uns zugenickt und wir sind sofort reingesprungen.

Von Emma P., Pauline und Silja, Klasse 4c

Wir verbrachten den heutigen Vormittag damit, unser Souvenir mit den von uns gesammelten Strand-Schätzen weiter zu gestalten. Nach dem Mittagessen sind wir bei schönstem Sonnenschein zum Hafen der Île de Batz spaziert. Dort lagen überall schöne, bunte gestrandete Jakobsmuscheln. Jeder von uns hat sich eine oder zwei ausgesucht und im Rucksack verstaut. Wir drei haben schon eine Idee, wo wir sie zu Hause hinlegen können, damit wir – wann immer wir möchten – uns an die wundervolle Zeit auf dieser Insel erinnern können. 


Auch die Farben der Bretagne haben wir eingefangen. Lasst euch überraschen. 

le diner
entrée: Soupe à la tomate (Tomatensuppe)
plat principal: Colin est Meli Melo (Seelachs mit Gemüse auf Couscous)
dessert: Ananas