von Ellora, Elisabeth und Josephin,
Klasse 4c
Heute begrüßte uns ein regnerischer
und stürmischer Morgen. Unsere Klasse hatte sich schon sehr auf den geplanten 2.
Segelkurs gefreut, doch der fiel nun leider ins Wasser. Stattdessen zogen wir
mit den Lenkdrachen in die Düne und suchten uns einen Hügel, auf dem der Wind
so richtig pustete. Immer drei Kinder bildeten eine Gruppe. Es war gar nicht so
einfach, die Drachen in die Luft zu bekommen, weil sich die langen Seile
laufend verknoteten oder die Drachen schon beim Starten abstürzten. Aber wenn
alles klappte, zogen sie so stark, dass wir uns gegenseitig festhalten mussten,
um nicht mit abzuheben. Wir haben uns ausgemacht, wer mit dem Drachen abhebt,
muss „Ich heb´ab“ singen. Cora ist ein Stück mit abgehoben und hat den Anfang
des Liedes gesungen. Zwischendurch hat sich auch die Sonne immer wieder mal
blicken lassen.
Die Lenkdrachen waren ein toller Ersatz für das ausgefallene
Segeln.
le déjeuner
entrée: Salade (Tomatensalat mit Mais und Artischockenherzen)
plat principal: Brochette, Chips (Würstchenspieße und Chips)
dessert: Fromage blanc (Quark mit Früchten)
Nach dem Mittagessen sind wir (Klassen
4b+4c) mit der Navette nach Roscoff übergesetzt. Da die Regenschauer inzwischen
zum Dauerregen geworden waren, mussten wir die geplante Rallye abkürzen.
Gemeinsam durchquerten wir die alte Korsarenstadt und entdeckten wichtige
Gebäude: la poste, la pharmacie, l’église et la maison de Kouign amann. Wir
besichtigten die Kirche und Frau Hübschmann erzählte uns, warum am Kirchturm Kanonen
aus Granit herausragen. Diese sollten früher die Seeräuber einschüchtern. Dann
gab es endlich die bretonische Spezialität – den Kouign amann, einen köstlichen
Kuchen, der wie ein Croissant mit karamellisiertem Zucker schmeckt.
Anschließend durften wir auf der kleinen Ladenstraße unser Taschengeld für
Souvenirs ausgeben.
Die 4a und 4d haben den Tag damit
verbracht, am Strand zu spielen oder Landschaftsbilder mit Naturmaterialien zu
legen, zu segeln, selbst gebaute Drachen wahlweise fliegen zu lassen oder deren
Schnuren zu einem Knäuel zu verheddern.
le diner
Zum Abendessen gab es noch ein richtiges
Highlight für uns. Alle Kinder schauten mit großen Augen auf die Servierteller.
Da lagen stapelweise herzhafte Crêpes mit Schinken und Käsefüllung. Das war schon mal super lecker, aber das
Dessert sollte dies noch überbieten. Unser Koch Jean Christoph schickte weitere
Crêpekünste zu uns an die Tische. Diesmal süß. Jeder konnte sich seine eigenen Crêpes
selbst kreieren und dekorieren. Dafür gab es eine riesige Sprühdose süße
Schlagsahne und ein kleines Silbertablett mit einem vom Koch höchstpersönlich
zubereiteten Dreierlei von Zucker, Caramelcreme und
Zartbitterschokoladenschmaus. Ooooooohhhhhhh mmmhhhhhh, das war lecker!
Für Herrn Herker gab es zu seinem
Geburtstag noch einen extra hübsch angerichteten Crepe, zusammen mit Kerzen und
einem Geburtstagslied!
Nach dem Crêpefest geht die Party
jetzt gleich weiter… Herr Herker lädt ein zu „La Boum“! Zum Glück haben wir
morgen einen ruhigen Inseltag vor uns und können ausschlafen.
Bonne nuit!
Bonne nuit!